Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern:
Gesundheit durch Naturheilkunde
Krebs, Rheuma, biologische Krebsabwehr, Krebstherapie in Eggenfelden, Rottal-Inn, Pfarrkirchen, Niederbayern
Mitglied in der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.











Heilpraktiker in Eggenfelden, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern, Jitka Lackermeier, Franziska Luibl-Siedlung 16, Pflanzenheilkunde in 84307 Eggenfelden, Heilpraktiker
Diagnoseverfahren
folgende Methoden führe ich direkt bei mir in der Praxis durch:
naturheilkundliche Verfahren:
- Zungendiagnostik
- Augendiagnostik
schulmedizinische Verfahren:
- Anamnese: Krankengeschichte, Befragung des Patienten
- Klinische Untersuchung des Körpers durch Inspektion, Abhören (Auskultation), Befühlen, Betasten (Palpation), Beklopfen (Perkussion), neurologische Reflexprüfungen etc.
- Labordiagnostik: Untersuchung von Blut, Urin etc.
- Messung von Blutdruck, Puls, Körpergröße und Gewicht, Atemfrequenz etc.
- Manuelle Skelett- und Wirbeldiagnostik
- EKG
- Funktionsuntersuchungen
- Tumormarker
Sollten im Lauf der Behandlung andere Verfahren (z.B. Mammographie, CT, Röntgen etc) notwendig werden, organisiere ich auf Wunsch deren Durchführung für Sie.
Therapien
- Phytotherapie
- Komplexmittelhomöopathie
- psychosomatische Therapie
- Reflexzonentherapie
- CryoTherapie: Vereisung/CryoPen (bei Warzen, Hautflecken etc.)
- Schmerztherapie
- Schröpfen
- Spezialmassagen, z.B. für Schlaganfallpatienten
Rottal-Inn, ganzheitliche Therapie, Pfarrkirchen
Mitglied in der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
Fettsäuren schützen vor Diabetes
Sie kennen sicherlich den gut gemeinten Rat, besser fettreduzierte Milchprodukte zu verzehren.
Dieser muss jetzt eventuell überdacht werden, denn in den Vollfettprodukten ist massiv ein Stoff enthalten, der nach einer aktuellen Studie ein verringertes Diabetes-Risiko zur Folge hat.
Statt Magermilch sollten Sie also lieber Vollmilch trinken, denn so senken Sie Ihr Diabetes-Risiko.
Es ist schon länger bekannt, dass Menschen, die vollwertige Milchprodukte zu sich nehmen, seltener an Diabetes erkranken. Unklar war bisher nur, warum. Wissenschaftler haben jetzt womöglich die Ursache entdeckt: die trans-Palmitoleinsäure. Diese Fettsäure mit 16 C-Atomen und einer Doppelbindung findet man vor allem in Milch, Käse, Joghurt oder Butter.
In einer Studie mit meheren tausend Teilnehmern stellte sich heraus, dass der Anteil der trans-Palmitoleinsäre mit dem Verzehr von Vollmilchprodukten steigt.
Je höher dieser Anteil, umso weniger waren die Testpersonen von Adipositas und Insulinresistenz betroffen und umso günstiger waren Cholesterinspiegel und die Werte des Entzündungsmarkers C-reactives Protein. Das Risiko an Diabetes zu erkranken, sank dabei fast um zwei Drittel.
Aus früheren Untersuchungen weiß man, daß die trans-Palmitoleinsäure auch für Herz und Kreislauf vorteilhaft ist, denn hohe Werte sind nicht mit einem hohen Herz-Kreislauf-isiko verbunden.
Im Gegensatz verursachen industriell produzierte trans-Fettsäuren verstärkt Herzkrankheiten.
Einfluss von Obst und Gemüse auf Krebs wird überschätzt
Der Einfluss von Obst und Gemüse auf das Krebsrisiko ist weit überschätzt und senkt die Tumorgefahr bestenfalls geringfügig, wie eine große Langzeitstudie zeigt.
Darin wurden die Ernährungsgewohnheiten von fast 580.000 Europäern genau erfasst. In den folgenden neun Jahren erkrankten 30.000 Teilnehmer an Krebs. Tatsächlich bedingte ein hoher Obst- und Gemüseanteil ein geringeres Erkrankungsrisiko, allerdings war der Zusammenhang sehr schwach.
Ein Schutzeffektließ sich laut den Forschern der Mount Sinai School of Medicine nur bei Frauen nachweisen. Bei starkem Alkoholkonsum erkrankten Teilnehmer bei hohem Obst- und Gemüseverzehr seltener an den Tumoren, die durch Alkohol oder Tabak entstehen können. Aber der Effekt war nur gering, wie die Forscher im «Journal of the National Cancer Institute» berichten. Pro 200 Gramm täglich verzehrtem Obst und Gemüse sank die Krebsgefahr um knapp drei Prozent.
Trotzdem empfehle ich den Verzehr von Obst und Gemüse, denn der positive Einfluss auf Herz und Kreislauf ist unumstritten.
Tipps gegen Magen- und Darmprobleme
Unser Magen-Darm-Trakt ist eines der sensibelsten Bereiche unseres Körpers und reagiert bei Stress und Ärger oft empfindlich. Hier finden Sie fünf Tipps aus der Naturmedizin, falls Ihr Magen oder Darm überlastet oder nervös reagiert.
1. Knoblauch bremst Helicobacter pylori
Einer der häufigen Bakterien, die unseren Körper befallen können, ist der Helicobacter pylori. Er setzt sich im Magen fest und häufige Folge ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Dabei treten Symptome wie Völlegefühl, Aufstoßen, Magenschmerzen oder Übelkeit auf. Er soll sogar ein Auslöser für Magenkrebs sein.
Um das Bakterium zu stoppen, helfen Knoblauch und Olivenöl. Vermischen Sie 5 Knollen Knoblauch (gepresst) mit 100ml Olivenöl, etwas Salz und Zitronensaft zu einer cremigen Masse.
2. Kieselerde absorbiert Magen-Giftstoffe
Kieselerde bindet Giftstoffe im Magen und transportiert sie aus dem Körper ohne dabei zu belasten. Außerdem kann sie Blähungen vorbeugen.
3. Artischocke fördert die Verdauung
Artischocken enthalten den Bitterstoff Cyarin, der die Produktion verdauungsfördernder Gallenflüssigkeit anregt. Die enthaltenen Flavonoide können Bakterien abtöten, daher sind Artischocken ideal als Vorspeise.
4. Andorn beseitigt Magenbeschwerden
Das Lippenblütler-Kraut Andorn war schon in der Antike als Heilpflanze bekannt. Diese Bedeutung hat es bei uns inzwischen verloren und gilt nur noch als Geheimtipp für Magenerkrankungen. Andorn enthält Diterpen-Bitterstoffe, die den Gallenfluss anregen. Vor allem wird er als herb schmeckender Tee genossen. Dazu überbrühen Sie zwei gehäufte Teelöffel des getrockneten Krauts mit einem Liter heißen Wasser. Fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und in eine Glaskanne füllen. Über den Tag verteilt drei Tassen trinken.
Krebskranke nutzen zunehmend Komplementärmedizin
Bis zu 80% der Krebspatienten wenden komplementäre Verfahren an.
Die Komplementärmedizin ist immer noch ein Randgebiet der Onkologie. Kritiker verwechseln die Komplementärmedizin - wörtlich übersetzt mit "ergänzender Therapie" - mit der Alternativmedizin, die schul-medizinischen Methoden komplett ablehnt. Die Komplementärmedizin dagegen arbeitet mit der Schulmedizin zusammen und stellt sich wissenschaftlichen Anforderungen, wie die wachsende Zahl an klinischen Studien zeigt.
Mittlerweile sind eine Reihe von Komplementärverfahren in kontrollierten Studien untersucht worden, so dass deren Wirksamkeit beurteilt werden kann. Häufig genutzte Verfahren, die 2008 wissenschaftlich näher beleuchtet wurden sind etwa die Akupunktur, die Misteltherapie sowie die Behandlung mit Selen und Vitaminen.
Generelle Ablehnung ist wenig hilfreich
Man sollte die Komplementärmedizin ohne Vorurteile unter der Fragestellung betrachten: "Wie lassen sich schulmedizinische Therapie-konzepte durch komplementäre Maßnahmen sinnvoll ergänzen?"
Denn für Krebskranke, von denen bis zu 80% auch komplementäre Ver-fahren nutzen, ist eine generelle Ablehnung der Komplementärmedizin wenig hilfreich:
Denn dann bleiben Chancen, die Schulmedizin und Komplementärmedizin gemeinsam bieten können, ungenutzt.
Fettgewebe produziert Hormone
“Das kommt bestimmt von den Hormonen” - diese bisher meist als faule Ausrede eingestufte Erklärung übergewichtiger Menschen stimmt in vielen Fällen offenbar tatsächlich.
In den letzten zehn Jahren sind nämlich weltweit mehr als 100 Hormone entdeckt worden, die vom menschlichen Fettgewebe (vor allem Bauchfett) produziert werden, berichtet Prof. Dr. Martin Wabitsch, Leiter der Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Ulm. Deshalb sei die Fettzelle nicht nur als ein Energiespeicher zu betrachten, sondern als eine klassische Drüse. Das Fettgewebe sei ein Hormone bildendes Organ, das viele hochaktive Botenstoffe in den Blutkreislauf freigibt. Diese Botenstoffe kommunizieren mit dem Gehirn, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und anderen Organen.
“Auf dieser Basis verstehen wir heute das Übergewicht aus einer völlig anderen Sicht”, so der Wissenschaftler. Das Körpergewicht sei hauptsächlich biologisch reguliert und nicht nur vom Willen des Einzelnen abhängig wie bislang angenommen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Wabitsch versucht nun herauszufinden, wie das Hormonorgan “Fettzelle” gesteuert wird.
Durch die Aufklärung dieser Vorgänge würden sich neue Möglichkeiten zur Behandlung des Übergewichts ergeben.
Analyse bestätig Wirksamkeit von Weißdornextrakt
Bei leichteren Formen der Herzinsuffizienz können Patienten trotz einer angemessenen kardialen Basismedikation von einer zusätzlichen Behandlung mit einem hochwertigen standardisierten Extrakt aus Blättern und Blüten des Weißdorns profitieren.
Selen könnte vor Blasenkrebs schützen
Hohe Selenspiegel schützen möglicherweise vor Blasenkrebs. Darauf deuten Daten einer Fall-Kontrollstudie aus Philadelphia.
Darmkrebs: Risikofaktor Blutzucker
Einer hoher Blutzuckerspiegel kann das Darmkrebsrisiko steigern. Das fanden Forscher aus Minnesota (USA) jetzt heraus. Sie untersuchten Patienten, denen Darmpolypen entfernt worden waren. Die Wucherungen gelten als Krebsvorstufe. Bei denjenigen mit hohen Blutzuckerwerten war das Risiko, dass die Polypen sich erneut bilden, um 50 Prozent höher. Gesunde Kost beugt vor.
Scharfer Krebsschutz
Wer regelmäßig Brokkoli, Rettich und Radieschen isst, senkt sein Blasenkrebsrisiko um 29 Prozent, berichten US-Forscher im International Journal of Cancer. Diese Gemüsesorten enthalten Senföle, deren krebsschützende Wirkung schon länger bekannt ist. Das Team um Hua Zhao von der Universität von Texas in Houston hatte knapp 700 Blasenkrebskranke und ebenso viele Gesunde zu ihrer Ernährung befragt. Die Krebspatienten verzehrten im Schnitt weniger senfölhaltige Nahrungsmittel.
Cannabis - Droge oder Medizin?
Die Droge Cannabis sorgt wieder für Aufregung. Denn erstmals bekam eine Patientin die Erlaubnis, Cannabis als Medizin gegen ihre Multiple-Sklerose-Schmerzen einzusetzen. Gleichzeitig warnen Suchtexperten, dass Cannabis heute deutlich gefährlicher ist denn je.
Fest steht: In der richtigen Dosis verabreicht ist Cannabis ein hochwirksames Medikament, Missbrauch dagegen ist sehr gefährlich.
Tetrahydrocannabinol (THC) heißt der Wirkstoff, der aus der weiblichen Blüte der Hanfpflanze gewonnen wird. Die getrockneten Blätter werden meist geraucht, können aber auch gegessen werden. Synthetisch hergestellt ist Cannabis seit 1998 als Arznei u. a. gegen chronische Schmerzen, Schlaflosigkeit und Migräne zugelassen. Echtes Haschisch wirkt genauso gut, ist aber nach wie vor verboten. Zu recht, wie Experten betonen, denn die Konzentration von THC hat sich in den Pflanzen in den letzten zwei Jahrzehnten verzwanzigfacht. Die Folge: Die früher als harmlos geltende Droge erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen um 41 Prozent.
Zahlreiche Studien bestätigen mittlerweile die Wirkung von Cannabis.
THC kann die Ausbreitung von Krebszellen verhindern, ergab eine Studie an der Universität von Florida. Forscher der englischen Universitäten von Bristol und Bath haben festgestellt, dass Cannabis sehr gut bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wirkt. Das Gleiche konnten Wissenschaftler der US-Universität Stanford bei Parkinson nachweisen. Ärzte der Uniklinik Bonn haben herausgefunden, dass THC bei allergischen Hauterkrankungen hilft. Und kanadische Forscher melden Erfolge im Kampf gegen Depressionen.
Die gesundheitlichen Wirkungen treten aber nur dann auf, wenn die Droge optimal dosiert wird und das ist bei einer unkontrollierten Einnahme nicht möglich. Vor allem Jugendliche unterschätzen die Gefahr. Denn die deutlich erhöhten THC-Werte sorgen schneller als früher für eine Abhängigkeit und sind der Einstieg in eine harte Drogenkarriere.
Wie bekämpfen Sie am besten "Freie Radikale"
Normalerweise kommen Elektronen in Molekülen paarweise vor. Wenn diese jedoch einzelne ungepaarte Elektronen enthalten, werden sie als Radikale bezeichnet. Sie entstehen im Körper bei der Atmung (endogene Synthese). Die exogene Synthese kann u.a. durch Einwirkung von UV- oder radioaktiver Strahlung, reaktiven Substanzen wie Ozon oder Stickoxiden (z.B. Zigarettenrauch) oder auch durch Schwermetallbelastung (z.B. in der Nahrung) ausgelöst werden. Entzündungsprozesse und starke körperliche Belastung können ebenfalls zum sogenannten oxidativen Stress und somit zur Produktion von Radikalen beitragen.
Radikale sind instabil aber äußerst reaktionsfreudig und können im Organismus erhebliche Schäden anrichten. Darüber hinaus fördern Radikale den Alterungsprozess. Unsere Erbsubstanz, die DNS (Desoxyribonukleinsäure), Proteine und Lipide sind beliebte Angriffspunkte. Aber Radikale "helfen" dem menschlichen Körper auch. Sie wehren Mikroorganismen (Bakterien und Viren) ab und eliminieren Fremdstoffe, zum Beispiel in der Immunabwehr von Infektionen. In den Konzentrationen jedoch, wie sie heute in Industrienationen durch die immer größer werdende Belastung mit Schadstoffen vorkommen, sind sie dem Menschen nicht nützlich. Unser Körper verfügt zwar über Mechanismen, die uns schützen, doch bei dauerhaftem und starkem "Angriff" können außer dem "frühzeitigen Altern" noch andere schwerwiegende Probleme wie Krebs oder die Augenerkrankung "grauer Star" auftreten.
Der Körper besitzt zwei Abwehrmechanismen, um der Flut freier Radikale Herr zu werden. Ein enzymatisches und ein nicht-enzymatisches System. Diese werden "Radikalfänger" genannt. Sie üben ihre Wirkung über die Abgabe von Elektronen auf Radikale aus, ohne dabei selbst reaktionsfreudig zu werden.
Zu den Enzymen (Enzyme katalysieren Vorgänge im Körper) gehören u.a. die Glutathionperoxidase und die Superoxiddismutase. Damit diese Enzyme wirkungsvoll arbeiten können, müssen verschiedene Spurenelemente wie Zink, Selen, Kupfer, Eisen und Mangan mit der Nahrung ausreichend aufgenommen oder gegebenenfalls durch Supplemente oder Nahrungsergänzung zugeführt werden.
Nicht-enzymatische Schutzmechanismen oder Antioxidantien genannt, sind einige Vitamine (Vitamin E und Vitamin C) und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Flavonoide, Carotinoide). Diese sekundären Pflanzenstoffe, von denen es schätzungsweise 30.000 gibt, dienen der Pflanze auf unterschiedliche Weise. Als Schutz vor "Fraß" oder auch für die Ausbildung der Farbe (beispielsweise Lycopin, das die Tomate "erröten" läßt). Die Bezeichnung "sekundäre Pflanzenstoffe" resultiert aus dem Wissen, dass sie nicht für primäre Stoffwechselvorgänge der Pflanze wie Wachstum wichtig sind. Anfang der 90er Jahre wurde festgestellt, daß diese Stoffe beim Menschen diverse gesundheitsfördernde Eigenschaften entfalten.
Um unseren Schutzsystemen unter die Arme zu greifen, ist es hilfreich, nachfolgende Tipps zu beachten:
- One apple a day, keeps the doctor away. Der Apfel hat nicht nur wegen seines Gehalts an Vitamin C Radikalfänger-Funktion, sondern auch wegen den speziell in der Schale und im Saft enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt täglich 5 Portionen Obst und Gemüse. Die Portionsgröße richtet sich nach der Größe Ihrer Faust. Hierbei gilt: je mehr Obst und Gemüse über den Tag verteilt, desto besser.
- Einige pflanzliche Öle haben einen erhöhten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese können sehr leicht oxidiert und somit radikalisiert werden. Deshalb sollten Öle nicht zu lange gelagert werden. Spezialfall Distelöl: Verwenden Sie es wegen seinem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nur in geringen Mengen. Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Olivenöl haben einen hohen Anteil an Vitamin E und wirken sich günstig auf Ihre antioxidativen Schutzsysteme aus.
- Möglicherweise hat Wein wegen seines Gehalts an sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole) einen protektiven Effekt. Hier gilt: Qualität vor Quantität!
- Das Spurenelement Selen ist essentiell für die Funktion der Glutathionperoxidase. Hohe Selengehalte findet man in eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fisch und Fleisch. Vegetarier können Ihren Selenbedarf über Hülsenfrüchte und Nüsse decken. Getreide ist, abhängig vom Selengehalt des Bodens, ebenfalls eine Versorgungsquelle.
- Getreide und Fleisch sind auch gute Lieferanten für die Mineralstoffe Zink und Eisen, die für andere Schutzsysteme notwendig sind.
Generell empfiehlt es sich, eine abwechslungsreiche Mischkost einzuhalten, damit Sie rundum gut versorgt sind!
Honig fördert Wundheilung und wirkt gegen Entzündungen
In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu den Ergebnissen, dass Honig ganz besonders gut bei der Wundheilung hilft und gegen Entzündungen wirkt.
Honig, wenn man ihn physikalisch-chemisch betrachtet, ist nichts anderes als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?
Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig abgetötet werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig besiegt. Die antimikrobielle Wirkung des Honigs ist Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren.
Diese positive Wirkung weist Honig allerdings nur auf, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.
PET und SPECT zeigen die Wirkung einer Therapie beim Krebspatienten
Ob Krebserkrankung oder koronare Herzerkrankung - mit modernen Therapien lassen sich bei vielen Patienten Erfolge erzielen, aber es gibt keine Therapie, die jedem hilft: ein bestimmten Anteil an Patienten spricht nicht an.
Oft ist das aber kein Problem: wenn ein bestimmtes Antihypertensivum nicht wirkt, kann der Arzt die Therapie ändern. Schwieriger ist das bei Krebspatienten: Ob ein Patient auf eine Chemotherapie reagiert oder nicht, erkennet man oft erst nach einigen Wochen. Solange wird der Patient mit einer belastenden Therapie unnötig behandelt.
Schon kurz nach Therapiestart wird klar, ob die Therapie greift
Abhilfe schaffen können Verfahren, die schon auf molekularer Ebene nachweisen, ob ein Patient auf eine Therapie anspricht oder nicht. Ermöglicht wird das mit nuklearmedizinischen Verfahren wie der PET/CT oder der SPECT/CT. Ob ein Tumor auf eine bestimmte Chemotherapie reagiert, kann so schon kurz nach Therapiebeginn gezeigt werden, und nicht erst dann, wenn die Geschwulst auch makroskopisch sichtbar zu schrumpfen beginnt.
Ein Beispiel sind Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen, deren Inzidenz bei Patienten über 60 Jahren derzeit aus noch unklaren Gründen steil ansteigt.
Diese Patienten sind schwerer zu therapieren als junge Patienten, die Zahl derer, die nicht auf eine Therapie ansprechen, ist höher. Mit einer Standard-PET/CT-Untersuchung, bei der die Substanz 18-Fluor-Deoxyglukose zum Nachweis des zellulären Glukosestoffwechsels verwendet wird, kann die Wirkung bereits nach einem halben Zyklus Chemotherapie identifiziert werden, und nicht erst nach Ende des ersten Zyklus oder nach mehreren Zyklen. Dadurch kann schneller auf eine Alternativtherapie umgestiegen werden und dem Patienten unnötige Belastungen erspart bleiben.
Auch bei den seltenen gastrointestinalen Stromatumoren sind schon heute extrem rasche Therapiekontrollen mittels PET/CT möglich: 80 Prozent der Patienten sprechen auf die Standardbehandlung an, die restlichen 20 Prozent können mittels PET/CT schon in den ersten Tagen identifiziert werden. Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom sind die Verhältnisse umgekehrt: Die PET/CT verrät hier rasch, wer jene zehn Prozent der Patienten sind, die gut auf eine Behandlung ansprechen.
Zunehmend werden jetzt auch neue Biomarker entwickelt, mit deren Hilfe sich pathologisch veränderte Gewebe genauer charakterisieren lassen - nicht nur in der Onkologie.
In der Kardiologie werden Annexine verwendet, eine Klasse von Biomarken, die spezifisch an Oberflächenstrukturen auf Zellen binden, die in den kontrollierten Zelltod eingetreten sind. Damit lässt sich das Ausmaß eines Myokardinfarkts sehr viel genauer abschätzen als mit herkömmlichen Methoden.
Hier stellt sich die Frage der Finanzierung, denn die molekulare Bildgebung ist nicht gerade billig. Über 1000 Euro kostet eine Standard-PET/CT-Untersuchung. Werden moderne Biomarker eingesetzt, wird es noch teurer. Die Kosten relativieren sich, wenn die Untersuchung zur Therapiekontrolle eingesetzt wird: Wird eine Chemotherapie als Konsequenz einer molekularen Diagnostik nach einem halben Zyklus abgebrochen, dann können die Einsparungen je nach Therapie bei 10 000 Euro und mehr liegen.
Viel Allergie, wenig Krebs? Erste Schritte zur aktiven Krebsimpfung!
Neueste Forschungen zeigen: Allergiker haben ein geringeres Krebsrisiko. Eine hohe Konzentration des Antikörpers Immunglobulin E (IgE-Wert), wie sie bei Allergien typisch ist, schützt offenbar vor Krebs.
Allergien sind nicht immer eine Strafe von Mutter Natur. Sie sind manchmal nicht nur ein Fluch, sondern können sich - was eine mögliche Krebserkrankung betrifft - auch als Segen entpuppen. In zahlreichen Studien wurde bereits belegt, dass Allergiker ein geringeres Krebsrisiko haben. Ursache hierfür ist vermutlich das Immunglobulin E (IgE), das auch die Immunreaktion bei Allergikern hervorruft.
Gemeinsame Forschung von Allergologen und Onkologen
Lange Zeit gingen Allergologen und Onkologen in der Forschung getrennte Wege. Erst kürzlich fand in Wien das erste internationale AllergoOncology Symposium statt, um die Zusammenhänge zwischen Allergie und Krebs zu analysieren. Das Institut für Pathophysiologie der Medizinischen Universität Wien ist auf der Suche nach einem Weg, das IgE gezielt gegen Tumore einzusetzen. Ziel ist es, diese für Allergien typische Klasse von Antikörpern mit einer direkten Wirksamkeit gegen Tumore zu versehen. Gleichzeitig sollte der Körper durch aktive Immunisierung zu einer dauerhaften Produktion des IgE angeregt werden.
Anregung der IgE-Produktion durch Impfung
Eine aktive Immunisierung gegen bestimmte Tumore gelang bereits bei Mäusen. Aber wegen der gewählten Art der Immunisierung (Injektion unter die Bauchdecke) gehörten die produzierten Antikörper zur IgG-Klasse. Diese haben eine deutlich geringere und kürzere Wirkung gegen Tumore als IgE-Antikörper.
Damit die Immunisierung die gewünschte Aktivierung von IgE hervorruft, wurde auf ein anderes Ergbenis der Forschung zurückgegriffen: Nahrungsmittel-Peptide schaffen es, IgE-abhängige Immunreaktionen zu provozieren, wenn sie den sauren Bedingungen im Magen widerstehen.
So fütterte man Mäuse mit einem Peptid, das starke Ähnlichkeit mit einem Tumor-Peptid hat. Gleichzeitig wurde die Ansäuerung im Magen reduziert und so die Verdauung des Peptids verhindert. Tatsächlich trat in der Folge eine Art allergische Reaktion auf und die Mäuse produzierten tumorspezifische IgE-Antikörper. Damit gelang weltweit die erste aktive IgE-stimulierende Tumorimpfung. Ein viel versprechender Schritt in Richtung aktiver Krebsimpfung.
Bakterien für die Krebsbekämpfung
Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig haben Salmonellen in die Tumore krebskranker Mäuse eingeschleust. Die genetisch veränderten Bakterien könnten dort bestimmte Substanzen produzieren. Ziel ist es, die Bakterien dazu zu bringen, gezielt Zellgifte auszuschütten. Und zwar genau dort, wo man sie haben will: Mitten im Krebsgeschwür.
Grundlage für die Untersuchungen der Gruppe bietet ein Phänomen, das Forscher schon Mitte des 19. Jahrhunderts beobachtet haben: Wenn im menschlichen Körper ein Krebsgeschwür wuchert, wandern dort häufig Bakterien ein und vermehren sich. Vermutlich bietet das abgestorbene Gewebe im Inneren von Tumoren den Bakterien eine geschützte und nährstoffreiche Umgebung und lockt sie an. Außerdem herrschten dort sauerstoffarme Bedingungen, unter denen viele Bakterien gut wachsen.
Die Wissenschaftler pflanzten Bakterien der Gattung Salmonella Typhimurium ein, die nur in Gegenwart eines speziellen Zuckermoleküls namens L-Arabinose aktiv werden und dann Licht produzieren. Daraufhin infizierten die Forscher krebskranke Mäuse mit diesen Salmonellen. Verabreicht man den Tieren anschließend den L-Arabinose-Zucker leuchten die in den Tumor eingewanderten Bakterien auf, sodass die Lage und Größe des Tumors analysiert werden kann. Zusätzlich zum Licht, so die Vision, sollen die Bakterien künftig einmal direkt am Zielort Krebsmedikamente oder immunstimulierende Substanzen produzieren.
Löwenzahn ist wieder im Trend
Das überall anzutreffende, heimische Wildkraut Löwenzahn, oft als "Unkraut" verachtet, erlebt ein Come-Back, und das nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin.
Seine vielen Namen weisen darauf hin, dass der Löwenzahn, (lateinisch Taraxacum officinale = bitteres Kraut) eine sehr bekannte Pflanze ist. Der Umgangsname "Bettpisser" bzw. "Beddschissa" ist vermutlich auf seine harntreibenden Eigenschaften zurückzuführen; außerdem wird er u. a. auch Hunde-, Schäfchen-, Schweine-, Teufelsblume und Saurüssel genannt. Daneben hat er auch etwas weniger herbe Namen wie Butter- oder Pusteblume oder Bayerischer Enzian.
Mythos
Wenn man sich mit Löwenzahn den Körper einreibt, erfüllte sich nach altem Hexenglauben jeder Wunsch. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter. In der Nacht vor Allerheiligen (Halloween) gehört Löwenzahn zum "Samhain-Ritual" mit Weissagungen und Totenbeschwörungen.
Ist der Löwenzahn erstmal abgeblüht, bildet er hunderte kleine Schirmchen aus - die beliebte Pusteblume entsteht. Auch diese eignet sich als "Prophetin". So orakelten früher vor allem junge Mädchen aus der Anzahl der verbleibenden Schirmchen, wie viele Jahre es noch bis zur Hochzeit dauern würde, oder man deutete sie als Auskunft über die Lebensjahre. Ein weiterer Aberglaube bezieht sich auf die Farbe des Fruchtbodens nach dem Auspusten: weiß bedeutet, man kommt in den Himmel, schwarz prophezeit das Fegefeuer. Wer alle Früchte auf einmal wegpusten kann, ist ein Glückskind, vielleicht sogar ein Engel. Wer es nach dem dritten Pusten schafft, dessen Wünsche gehen in Erfüllung.
Löwenzahn sollte angeblich auch Warzen zum Verschwinden bringen, wenn diese am dritten Tag bei abnehmendem Mond mit Löwenzahnsaft beträufelt wurden.
Vom Horoskop an den Herd
Heute wird Löwenzahn eher als Gemüse verwendet. Man kann ihn andünsten, roh als Salat verzehren oder auch mit Brennnesseln zusammen als Suppe zubereiten; er schmeckt in jedem Fall ausgezeichnet. Verwendet wird beim Löwenzahn alles: die Blätter, die Wurzeln und auch die Blüten. Sie sind reich an Bitterstoffen, Vitaminen und Mineralien.
In der Medizin wurde und wird der Löwenzahn gegen viele Beschwerden eingesetzt:
Löwenzahn wirkt stimulierend auf den gesamten Zellstoffwechsel, regt die Leberfunktion an, aktiviert die Hormonproduktion und wird zur Vorbeugung von Leber- und Gallenblasenproblemen empfohlen. Durch die Bitterstoffe wird die gesamte Verdauung, vor allem die Produktion des Gallensaftes und damit die Fettverdauung erleichtert.
Schönheit als Nebeneffekt
Besonders gut eignet sich der Löwenzahn wegen seiner entschlackenden Wirkung für eine Kur. Wer zum Ziel hat, den im Winter angesammelten Stoffwechselmüll auszuscheiden und das Blut zu reinigen, sollte eine Kur mit naturreinem Löwenzahnsaft durchführen.
Positiver Nebeneffekt: Löwenzahnsaft verbessert auch das Hautbild.
Aloe Vera - Wunderpflanze aus der Wüste?
Ein uraltes Naturheilmittel ist seit einigen Jahren in aller Munde. Viele medizinische und kosmetische Produkte enthalten Aloe Vera. Es werden ihr wahre Heilkräfte zuge-sprochen. Sie soll immunstärkend und schmerzlindernd sein.
Was ist dran am Mythos dieser Wunderpflanze?
Sie ist wenig biegsam, ihre Blätter sind von einer Wachsschicht umhüllt, am Rand haben sie dünne Dornen, wie Zähne. Sie ist unauffällig, nicht gerade schön und dabei wirkt sie ein wenig plump - die Aloe Vera. Sie sieht aus wie eine Kaktuspflanze, eine Agave und doch gehört sie zu den Liliengewächsen wie Zwiebel oder Knoblauch. Sie stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas wo sie in den Tausenden von Jahren ihrer Entwicklung gelernt hat, ihr Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen: sie bildet ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. Von den etwa 300 Pflanzenarten gilt die "Aloe Vera barbadensis miller" als die wirkungsvollste, als Aloe Vera bezeichnet man das gelartige Innere der Pflanze.
Die Wirkstoffe der Aloe Vera
Die gut geschützten Wirkstoffe liegen im Blattinnern, eingebettet in ein Gel, das zum großen Teil aus Wasser besteht. Nicht sichtbar sind die komplexen Moleküle. Und hier liegt der wichtigste Wirkstoff: Polysaccharid Acemannan. Das ist eine langkettige Zuckerform, ein lebensnotwendiges Kohlenhydrat - auch für den Menschen. Der Mensch produziert Acemannan nur bis zur Pubertät, dann muss es über die Nahrung zugeführt werden. Dieses Polysaccharid wird in die Zellmembranen eingelagert und stärkt den gesamten Organismus gegen Parasiten wie Pilze, Bakterien und Viren. Es ist daher immunstärkend, denn es aktiviert und stimuliert die für die Abwehr zuständigen Zellen. Die Anzahl der T-Killerzellen, der Monozyten, Lymphozyten, selbst der roten Blutzellen wird vermehrt und in ihrer Tätigkeit aktiviert.
Das Mark der Aloe Vera enthält ca. 200 Wirkstoffe, dabei sind viele Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, Aminosäuren, ätherische Öle und die schmerzstillende Salicylsäure. Das zähflüssige Gel aus dem frischen Blatt wird sehr schnell von der Haut aufgenommen. Es kühlt, hilft bei Sonnenbrand, Insektenstichen, Wundheilung (aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung), Schmerzen und auch bei Strahlenschäden hilft es bei der Zellerneuerung.
Als Lebensmittel wird ihr eine positive Wirkung bei Zivilisationskrankheiten nachgesagt: sie soll wirken bei Verdauungsstörungen, Allergien, Asthma, Pilzerkrankungen und Diabetes, wird in der Krebs und AIDS-Therapie als Nahrungsmittelergänzung eingesetzt, weil sie die Abwehrkräfte mobilisieren soll. Außerdem soll sie die Darmflora regenerieren, das stärkste Abwehrorgan des Menschen überhaupt.
Ein Wundermittel?
Ein Wundermittel also? Aus pharmazeutischer Sicht sieht es ein wenig anders aus. In der Blattrinde ist Aloin enthalten, ein bitterer Stoff, den die Pflanze zum Schutz einsetzt und der abführende Wirkung hat, mit schweren Folgen bei Überdosierung. Zu unerwünschten Wirkungen zählen u.a. Blutdruckschwankungen, Panikattacken, und in Kombination mit anderen pflanzlichen Bestandteilen und Vitaminen wurden schwere Nebenwirkungen wie Pankreatitiden, eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, und Nierenversagen festgestellt.
Im Tierversuch konnte die heilende Wirkung der Aloe Vera mehrfach nachgewiesen werden, verschiedene klinische Anwendungen am Menschen belegen zumindest eine positive Wirkung auf Hautkrankheiten. Dies gilt vor allem bei Sonnenbrand und Verletzungen der Haut.
Aloe Vera-Produkte im Handel und Tipps für den Haus-gebrauch
Der Mythos Aloe Vera ist in der Menschheitsgeschichte fest verankert, schon die Ägypter schätzten die Pflanze als Schönheitsmittel und setzten das Gel in Salben und Ölen ein. Seit einigen Jahren blüht der Handel mit Aloe-Vera-Produkten, eine unüberschaubare Zahl von Produkten ist auf dem Markt.
Die heilsamen Wirkstoffe des Aloe-Vera-Gels erhält man am ehesten aus dem Frischblatt, das man mittlerweile in Deutschland bei verschiedenen Anbietern kaufen kann. Es hält sich einige Monate kühl gelagert ohne Probleme, bei Bedarf schneidet man sich ein Stück des Blattes ab, löst das Mark vorsichtig heraus und vermischt es z.B. mit Obst püriert in Fruchtsaft. In dieser Form bleiben die Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe etc. erhalten. Fertige Aloe-Vera-Produkte als Salben oder Säfte werben zwar oft genug mit "100 Prozent Aloe Vera", doch ob das Blattgel getrocknet, zu Pulver verarbeitet oder als Konzentrat verwendet wurde, erfährt man nicht. Die Etiketten sollten alle Inhaltsstoffe vollständig erläutern, bei einem Hinweis auf den Zusatz "Wasser" (lat. "aqua") handelt es sich um ein Extrakt. Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sollten möglichst nicht enthalten sein.
Fazit
Aloe Vera wird als Wunderwaffe gegen Krankheiten gehandelt, doch den Versprechungen sollte man besonders bei ernsten Erkrankungen mit Skepsis begegnen. Klinische Untersuchungsergebnisse aus dem Ausland geben Anhaltspunkte, zumindest in den Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO sind eindeutig positive Wirkungen auf die Haut dokumentiert.
Jetzt mit Immuntherapie beginnen
Wer an Heuschnupfen leidet, sollte jetzt mit der Hyposensibilisierung beginnen - die ersten Gräserpollen werden schon Mitte April erwartet
Wer sich mit Hilfe einer spezifischen Immuntherapie (SIT) gegen Gräserpollen wappnen möchte, sollte jetzt mäglichst bald damit beginnen. Für die auch Hyposensibilisierung genannte Therapie ist es höchste Zeit, denn die ersten Gräserpollen fliegen schon Mitte April durch die Luft. Ziel der Therapie ist es, die Allergiesymptome und den Verbrauch von Medikamenten sowie das Risiko auf allergisches Asthma herabzusetzen.
Auch die Kurzzeit-Hypo wiederholen
Um jetzt vor dem Start der Gräserpollen-Saison, die sich bis zum Oktober hinziehen kann, noch eine Schutzwirkung zu erzielen, ist eine Kurzzeit-Hyposensibilisierung nötig.Die Prozedur, bei der die Allergie auslösende Substanz in mehreren Dosen verabreicht wird, muss aber in den folgenden beiden Jahren wiederholt werden.
Menschen, die neben einer Gräser- auch an einer Baumpollen- Allergie leiden, sollten mit der Hyposensibilisierung aber besser noch warten: Es hat gerade die Birkenpollen-Saison angefangen und kommt zur dadurch ausgelösten Belastung diejenige durch die Hypo hinzu, kann das für den Körper zu viel werden.
Baumpollen-Schutz hilft nicht bei Flieder
Wird ein Allergiker trotz Desensibilisierung gegen Baumpollen weiterhin von Niesattacken geplagt, sollte er sich auf Eschen- und Fliederpollen testen lassen.
Zu viele Vitamine verkürzen offenbar die Lebenserwartung
Erhöhte Sterberaten in Studien mit Vitamin A, E und Beta-Karotin
Pillen mit Antioxidantien sind sehr beliebt. Viele Menschen glauben, dass sie damit ihre Gesundheit fördern. Doch einige Vitamin-Präparate bewirken offenbar genau das Gegenteil: Zu viel davon verkürzt das Leben. Das zeigt eine der größten Meta-Analysen zu Antioxidantien.
Die Teilnehmer erhielten Pillen mit den antioxidativen Vitaminen A, C, E sowie Beta-Karotin oder Selen. Geprüft wurden sowohl Studien mit einzelnen Wirkstoffen als auch mit Kombinationen verschiedener dieser Antioxidantien.
Die Dosierungen lagen im Schnitt deutlich über den empfohlenen Tagesdosen. Die Studien mit über 200.000 Teilnehmern dauerten im Mittel 2,7 Jahre, die mittlere Beobachtungszeit lag bei 3,3 Jahren. 47 Studien wurden gezielt mit Patienten gemacht, die verschiedene Erkrankungen hatten, die übrigen mit gesunden Teilnehmern. Einziger Endpunkt der Analyse war die Gesamtsterberate.
In den 47 Studien war die Sterberate mit Vitamin A um 16 Prozent erhöht, mit Beta-Karotin um sieben Prozent und mit Vitamin E um vier Prozent.
Kein Unterschied mit Vitamin C und Selen bei der Sterberate
Für Vitamin C und Selen ergab die Analyse keine signifikanten Unter-schiede zur Kontrollgruppe. Diese Substanzen schaden offenbar nicht, hatten aber auch keinen erkennbaren Nutzen.
Über die Gründe dafür lässt sich nur spekulieren, denn eigentlich sollten Antioxidantien schädliche Radikale abfangen und somit lebensbe-drohliche Krankheiten abwenden. Allerdings stoßen Radikale auch wichtige Abwehrmechanismen an, etwa Apoptose bei Krebs oder Immun-reaktionen. Werden diese Reaktionen abgeschwäht, könne das vielleicht mehr schaden als nutzen.
Grünes Gemüse ist gut für Ihre Augen
Patienten mit Problemen mit der Sehkraft sollten viel Grünkohl, Spinat, Brokkoli oder Erbsen essen.
Der Ernährungstipp gilt besonders für Menschen, in deren Familie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vorkommt.
Die Schutzwirkung beruht darauf, dass grünes Gemüse viel von den Karotinoiden Lutein und Zeaxanthin enthält. Und die gehören auch zu den Makulapigmenten.
Krebserkrankungen in Europa nehmen zu
Die hohe Lebenserwartung lässt in Europa die Krebserkrankungen ansteigen - seit 2004 sind sie um 300.000 auf über 3,2 Millionen Neuerkrankungen im Jahr 2006 angestiegen. Fachkreise warnen in einer aktuellen Publikation vor dieser Zeitbombe.
Für den Direktor an der im französischen Lyon ansässigen International Agency for Research on Cancer (IARC), sind die jetzt publizierten Zahlen ein alarmierendes Signal. Denn die europäischen Länder müssten sich trotz besserer Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten auf deutlich mehr Krebsfälle einstellen.
Tatsächlich bleibt Lungenkrebs der Killer Nummer 1. Im Jahr 2006 verstarben EU-weit 334.800 Menschen an den Folgen der Erkrankung. Dickdarmkrebs forderte im gleichen Zeitraum 207.400, Brustkrebs 131.900, Magenkrebs 118.200 Todesopfer. Neben der Zahl der Todesfäle steigt auch die Zahl der Neuerkrankungen an. So mussten europäische Ärzte im Jahr 2006 rund 429.000 neue Patientinnen mit Brustkrebs behandeln, während die Bereiche Dickdarm- und Lungenkrebs 412.000 bzw. 386.300 neue Fälle zu vermeldeten.
Doch so paradox es klingen mag: die steigende Zahl von Neuerkrankungen zeugt auch vom Erfolg der Tumorbekämpfung. So hat der konsequente Einsatz von PSA-Tests zu einem statistischen Anstieg der Prostatakrebsfälle beigetragen, weil auch jene Männer erfasst wurden, die ohne Test durch das Vorsorgeraster rutschen würden: Bei mehr als 349.000 Männer diagnostizierten Ärzte einen bösartigen Tumor der Prostata, weil die Patienten auf den Antigenspezifischen Test gesetzt hatten. Bliebe es bei dieser Interpretation der Statistiken, bestünde demnach wenig Grund zur Sorge.
Der Einsatz dieser Screenings allein scheint indes die Zahl der Todesopfer nicht senken zu können. Dem Erfolg der schnelleren Diagnosen stehen nämlich demographische Effekte gegenüber - und überwiegen am Ende im Kampf um den statistischen Erfolg. Dass sich Diagnosen und bessere Therapien an die alternde Gesellschaft anpassen müssen, zeigt ebenfalls das Beispiel Prostatakrebs. Obwohl die EU-weite Verbreitung der PSA-Tests zur sichereren Erkennung der Tumore führt, stieg die Zahl der Todesopfer seit 1995 um 16 Prozent an. Dieses Auseinanderdriften kommt nicht überraschend - sondern als Folge der höheren Lebenserwartung der Männer innerhalb der EU. Was Männer können, schaffen Frauen allemal. Und so verwundert es nicht, dass die Studie auch in Sachen Brustkrebs einen deutlichen Anstieg prophezeit.
Kein Wunder also, dass das Fazit ernüchternd ausfällt. Obwohl die Bevölkerung der betrachteten EU 25 Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2015 im Durchschnitt konstant bleiben wird, rechnen die Fachleute mit einem massiven Anstieg der Krebsfälle. Weil schon die Gruppe der über 65-jährigen um 22 Prozent, und die der über 80-jährigen um 50 Prozent ansteigen wird, könnte sich die Zahl der altersbedingten kanzerogenen Todesfälle in der gesamten EU auf 1,405 Millionen erhöhen - von derzeit 1,249 Millionen. Das Ende der Fahnenstange wäre damit noch nicht erreicht: die Zahl der Alten in Europa steigt weiter an.
Pflanzenextrakte lindern Hautschäden durch Bestrahlung
Pflanzenextrakte können Hautschäden durch eine Strahlentherapie bei Krebs deutlich verringern. Sie wirken entzündungshemmend und führen nach Ende der Bestrahlung zu einer schnelleren Heilung der Haut.
Das haben Forscher herausgefunden. Sie brachten Extrakte auf die Haut von 60 Patienten, die wegen Tumoren bestrahlt worden waren und Hautschäden erlitten hatten: Die Haut war entzündet und die oberste Hautschicht hatte sich abgelöst.
Die Extrakte milderten die Schäden und unterstützten die Regenerationsfähigkeit der Haut.
In Zellkultur-Versuchen hemmten Pflanzen-Extrakte die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen. Auf diese Weise schützen sie offenbar die Haut, so die Forscher.
Folsäure und B12: Die Mangelvitamine der Frauen
Statt der Pille eine neue Pille? Das ist kein Scherz, sondern eine wissenschaftlich begründete Empfehlung: Frauen, die sich ein Kind wünschen und deshalb die Verhütung absetzen, sollten möglichst gleich mit der Einnahme von Folsäure-Tabletten beginnen. Am besten in einer Kombination mit Vitamin B12. Damit dienen sie nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern schützen auch das geplante Wunschkind vor schweren Schäden.
Die zu der Gruppe der B-Vitamine gehörende Folsäure ist (zusammen mit dem Vitamin B12) unentbehrlich für die Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark. Sie spielt eine Schlüsselrolle für Zellteilung, Fortpflanzung und Wachstum. Der Organismus kann jedoch keine Folsäure produzieren, machte der Vitaminforscher Prof. Dr. Olaf Stanger von der Universitätsklinik Salzburg aufmerksam, und ist deshalb auf ihre Aufnahme aus der Nahrung angewiesen.
Und dort liegt das Problem: Die Folsäure in Gemüse, Obst oder Getreide ist hitze- und lichtempfindlich und geht bei langem Kochen oder Lagern der Lebensmittel leicht verloren. Nach übereinstimmenden Untersuchungen in Deutschland und in Österreich hat etwa jede dritte Frau entweder einen
Folsäuremangel oder liegt im unsicheren Versorgungsbereich. Dazu gehören viele Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva einnehmen oder bereits schwanger sind.
Während der Schwangerschaft ist nämlich der Bedarf an Folsäure deutlich erhöht. Der Grund: Das Baby, die Gebärmutter und die Plazenta (Mutterkuchen) wachsen schnell, die Blutmenge nimmt zu. Heute weiß man außerdem, dass Folsäure für die gesunde Entwicklung von Rückenmark und Gehirn des Ungeborenen eine wichtige Rolle spielt: Sie kann die Entstehung von so genannten Neuralrohr-Defekten verhindern. Das Neuralrohr ist eine Vorstufe des Nervensystems: Wächst es im Laufe der Reifung im Mutterleib nicht oder nur unvollständig zusammen, kann es beim Baby zu Fehlbildungen kommen. Da die Schäden bereits in den erste Wochen der Schwangerschaft entstehen können, empfiehlt es sich, Folsäure schon vor der Empfängnis zu nehmen, damit der Körper der Mutter bereits zu Beginn der Schwangerschaft optimal versorgt ist.
Die Kosten von Vitaminpräparaten werden nicht mehr von den Kassen übernommen. Trotzdem sollten sich werdende Mütter mit rezeptfreien Präparaten mit Folsäure allein oder in der empfehlenswerten Kombination mit Vitamin B12 besser in der Apotheke eindecken. Der Arzt kann solche Präparate übrigens auch auf einem Grünen Rezept verordnen, dann können die Kosten auch steuerlich geltend gemacht werden.
Europäische Woche der Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs
Alle 18 Minuten stirbt in Europa eine Frau am Cervix-Carzinom (Gebärmutterhalskrebs). Die EU möchte in dieser Woche junge Frauen für eine Vorbeugung sensibilisieren und die Äzte auf vorbeugende Maßnahmen hinweisen.
Der Gebärmutterhalskrebs wird verursacht von menschlichen Papilloma-Viren (HPV), davon gibt es über 200 Arten, 35 Arten werden beim Geschlechtsverkehr übertragen.
Frauen sollten sich zur Vorbeugung beim Frauenarzt auf diesen Krebs untersuchen lassen, denn in der Anfangsphase hat man effektive Heilungschancen.
Zur Zeit stehen nur Impfsoffe gegen das Virus für Frauen bis 26 Jahren zur Verfügung, aber bis Mitte 2007 sind Impfstoffe für Frauen aller Altersklassen entwickelt.
Die Europäische Woche der Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs will erreichen, daß Frauen jährlich auf Gebärmutterhalskrebs überprüft werden.
Komplementäre Therapien bei Rheuma
Ernährungstherapie
Neuere Prinzipien der Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen legen ihren Schwerpunkt auf eine möglichst fleischlose und fettarme Ernährung. Verzichten sollte man auf Eigelb, Rahm und tierische Fette. Aber auch pflanzliche Öle und Vollkornprodukte sollten eingeschränkt werden. Es geht darum, mit weniger Linol- und Arachidonsäure den Entzündungsprozess zu hemmen. Linolsäure ist hauptsächlich in Distel- und Sonnenblumenöl enthalten, in Olivenöl nur in geringen Mengen. Linolsäure kommt auch in Nüssen, Samen und Körnern vor.
Sehr empfehlenswert sind Fisch, Obst und Gemüse, Kartoffeln sowie Milchprodukte mit maximal 1,5 Prozent Fett. Weißmehlprodukte und Zucker sollten vermieden werden.
Als Zusatztherapie werden zunehmend hochdosiertes Vitamin E, Fischölkapseln und Selen empfohlen.
Viele Patienten mit rheumatoider Arthritis können zudem eine Reihe von Nährstoffen schlecht aus der Nahrung aufnehmen, so dass Mangelzustände entstehen können.
Wichtig ist es, Nahrungsmittelunverträglichkeiten herauszufinden. Das kann dadurch geschehen, dass einzelne Nahrungsmittel fü eine gewisse Zeit weggelassen werden, um zu beobachten, wie der Köper reagiert (Ausschlussdiä).
Homöopathie
Aconitum (Blauer Eisenhut), gebrächliche Potenzierung: D3 bis D6, passt bei Zustäden, die akut und schnell auftreten. Die Haut ist heiß und trocken, die Patienten sind unruhig und Ängstlich. Die Beschwerden können in der Folge von Erkältungen durch kalte Winde auftreten.
Bryonia (Rotbeerige Zaunrübe), gebräuchliche Potenzierung: D1 bis D6; die Schmerzen sind ziehend und stechend. Die Gelenke sind berührungsempfindlich, rot und heiß. Der Bryonia-Typ hat eine dunkle Gesichtsfarbe und ist mager und reizbar. Die Beschwerden verschlimmern sich durch Bewegung, bessern sich aber in Ruhe.
Acidum benzoicum e resina (Benzoesäure), gebräuchliche Potenzierung: D2 bis D6, wird eingesetzt bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, die periodisch auftreten und von Gelenk zu Gelenk wandern. Es sind besonders die kleinen Gelenke betroffen. Kälte und Wetterwechsel verschlimmern die Beschwerden.
Phytolacca (Kermesbeere) gebräuchliche Potenzierung: D2 bis D3; der ganze Körper fühlt sich wie zerschlagen an. Die Schmerzen können sich anfühlen, als würden Stromschläge durch die Extremitäten schießen. Die Patienten sind erschöpft, Bewegung verschlimmert die Symptome stark.
Weitere Mittel sind Veratrum viride (Grüne Nieswurz), Dulcamara (Bittersüß), Rhus toxicodendron (Giftsumach), Rhododendron (Goldgelbe Alpenrose) und Ledum (Sumpfporst).
Komplexmittelhomöopathie
Auch Kombinationen von verschiedenen homöopathischen Mitteln können bei Rheuma erfolgreich eingesetzt werden.
Phytotherapie
Ergänzend zu den bereits genannten pflanzlichen Mitteln kann ein Wirkstoff aus der Ananas eingesetzt werden, das Bromelain. Es hat eine entzündungshemmende Wirkung und kann sich günstig auf Schmerzhaftigkeit und Schwellung der Gelenke auswirken.
Bei vielen schmerzhaften Zuständen gibt man Acetylsalicylsäure (ASS). Dieser Stoff wurde ursprünglich aus der Rinde der Weide (z. B. Salix alba) gewonnen. Zubereitungen der Weidenrinde stellen seit alters her eine Unterstützung bei rheumatischen Erkrankungen dar (siehe dazu auch unsere news vom 23.12.2006). Zubereitungen aus der ganzen Pflanze wirken nicht so stark wie Acetylsalicylsäure, haben aber auch nicht die ungünstigen Nebenwirkungen auf die Schleimhaut des Magens. Von daher kann die Weidenrinde auch über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Eine weitere Heilpflanze bei Rheuma ist die Brennnessel (Urtica urens). Innerlich wirken die Blätter stoffwechselanregend und fördern die Harnsäureausscheidung. erlich kann es bei stark befallenen schmerzhaften Gelenken lindernd sein, durch die Brennnessel Hautreizungen in Gelenknähe hervorzurufen und auf diese Weise eine Ableitung auf die Haut zu erreichen. Man erzielt einen ähnlichen Effekt wie beim Baunscheidt-Verfahren.
Die Birke (z. B. Betula pendula) hat eine leichte Wirkung auf das Rheuma und sollte mit anderen pflanzlichen Mitteln z. B. in einer Teemischung kombiniert werden. Gleiches gilt für das Pockholz (Guajakum officinale). Die Mistel (Viscum album) wird als Injektionspräparat eingesetzt. Sie setzt bei Injektion in die Haut einen Reiz, der sich lindernd auf die entzündeten Gelenke auswirkt.
Eigenbluttherapie
Die Eigenbluttherapie ist eine sehr wirksame Umstimmungstherapie. Sie führt zu einer Herabsetzung der Entzündungsbereitschaft und kann das körperliche und seelische Allgemeinbefinden verbessern. Es werden kleine Mengen Blut (zwischen 0,2 und 3,0 ml) venös entnommen und in die Muskulatur zurück gespritzt. Noch effektiver ist das Verfahren bei Zusatz von homöopathischen Mitteln.
Neuraltherapie
Für viele Behandler steht als erster Schritt zur Therapie chronischer Krankheiten die Suche nach so genannten Störfeldern an. Als Störfelder werden belastete Organzonen angesehen, in denen ein schwelender Reizzustand besteht, der sich über das vernetzte Bindegewebe auf den gesamten Organismus auswirkt und Dauerstress für das körperliche Abwehrsystem darstellt. Solche Störfelder müssen gefunden werden, um sie einer angemessenen Behandlung zuzuführen.
Zu den häufigsten Stellen, an denen Störfelder entstehen, gehören die Zähne, die Mandeln bzw. nach Operationen deren Stümpfe, der Wurmfortsatz des Blinddarms, die Nasennebenhöhlen und der Darm. Zusätzlich gelten alle Narben als mögliche Belastungen.
Zur Feststellung, ob Organe belastet sind, werden in der Neuraltherapie Probeinjektionen vorgenommen und die Diagnose in Abhängigkeit von den Reaktionen der Patienten gestellt. Eleganter und schmerzfreier ist die Diagnose über energetische Testverfahren wie die Elektroakupunktur nach Voll (EAV), die bioelektronische Funktionsdiagnostik (BFD), die Vegatest-Methode oder die Kinesiologie.
Nachdem festgestellt wurde, welche Bereiche im Körper Störfelder darstellen, erfolgen Injektionen mit Neuraltherapeutika in entsprechende Nervenganglien bzw., wenn dies nicht möglich ist, in die dazugehörigen Hautsegmente. Bei Narben wird die gesamte Narbe mit reichlich Neuraltherapeutikum unterspritzt, was häufig eine sehr schmerzhafte Prozedur darstellt. Die Neuraltherapie setzt meistens die Lokalanästhetika (leichte Schmerzmittel) Procain und Lidocain ein oder auch homöopathische Mischpräparate.
Die Neuraltherapie kann aber auch rein symptomatisch beim Rheuma lindernd wirken. Dann werden Injektionen in unmittelbarer Nähe der betroffenen Gelenke vorgenommen.
Heilfasten
In vielen Fällen ist durch Heilfasten eine beträchtliche Besserung festzustellen. Heilfasten ist nicht einfach "Nicht-Essen", sondern ein differenziertes Therapieverfahren, das bei chronischen Erkrankungen nur unter Anleitung eines erfahrenen Fastentherapeuten oder in einer Fastenklinik durchgeführt werden sollte. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Entleerung des Darms und eine reichliche Flüssigkeitszufuhr. Eine ähnlich tiefe Wirkung hat das modifizierte Fasten nach F. X. Mayr.
Orthomolekulare Therapie
Gaben von 400 bis 800 Milligramm Vitamin E können innerhalb weniger Wochen zu einer Reduktion der Schmerzen führen. In günstigen Fällen wird das Fortschreiten der Erkrankung gebremst oder sogar gestoppt.
Vitamin C, das bei der orthomolekularen Medizin eigentlich immer empfohlen wird, sollte mit ein bis zwei Gramm zugeführt werden. Es wirkt positiv auf das Abwehrsystem und kann die Stabilität der Gelenkknorpel fördern. Auch die Pantothensäure gehört zu den Vitaminen und sollte in Mengen zwischen 0,5 und 2 Gramm genommen werden. Es kann helfen, Schmerzen, Steifheit und Behinderungen zu reduzieren. Ähnlich wirken Selen (100 bis 200 Mikrogramm pro Tag), Kupfer (zwei bis sechs Milligramm pro Tag), Zink (40 bis 60 Milligramm pro Tag), Histidin (ein Eiweiß, ein Gramm pro Tag) und Omega-3-Fettsäuren (zwei Gramm in Form von Fischölkapseln pro Tag).
Zahnsanierung
Die oben angesprochenen Untersuchungen können dazu führen, dass unterschwellige Zahnherde behandelt werden müssen. Eine andere Möglichkeit der chronischen Belastung des Körpers können bestimmte Materialien im Füllmaterial der Zähne sein. Allen voran steht der Stoff Amalgam immer wieder im Zentrum der Diskussion. Aber auch andere Füllmaterialien können für den Körper belastend sein. Man sollte nicht in eine Amalgamhysterie verfallen. Ob ein Material belastet oder nicht, ist individuell sehr verschieden und muss getestet werden. Am besten lässt man sich von einem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt beraten.
Sollte man sich allerdings für eine Amalgamsanierung des Gebisses entscheiden, ist es wichtig, diese schrittweise vorzunehmen, da durch das Ausbohren der alten Füllungen viel Quecksilber (Hauptbestandteil des Amalgam) im Körper freigesetzt wird. Die Amalgamsanierung muss unbedingt von einer Ausleitungstherapie begleitet werden, bei der Leber und Niere bei ihrer Ausscheidungstätigkeit durch homöpathische oder pflanzliche Mittel unterstützen den.
Weitere Maßnahmen
Akute Entzündungsschübe können sehr gut mit Quarkwickeln behandelt werden. Diese werden um das entzündete Gelenk angelegt und führen in manchmal verblüffender Weise zu einem Rückgang der Schwellung der Gelenkkapsel sowie einer nachhaltigen Schmerzlinderung.
Wärmeanwendungen mit Moor und Schwefel sollten erst nach Abklingen akut entzündlicher Symptome eingesetzt werden. In dieser Zeit sollten die entzündeten Gelenke geschont werden.
Im akuten Schub selbst haben sich Eisauflagen und kalte Wickel bewährt und werden auch subjektiv besser vertragen. In dieser Phase sind sanfte Bewegungsübungen angezeigt, um Muskelverkürzungen und Deformierungen vorzubeugen.
Nierentransplantation erhöht Krebsrisiko: Viren und Immun-Schwäche als Auslöser?
Nach einer Nierentransplantation kommt es laut australischen Studien zu einem deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen. Betroffen waren 25 verschiedene Tumorformen, von denen 18 mindestens dreimal so häufig auftraten wie ohne Transplantation zu erwarten gewesen wäre.
Es ist bereits bekannt, dass Organtransplantationen das Risiko auf bestimmte Krebsarten erhöhen. Dazu gehörten etwa nicht melanozytäre Hautkrebserkrankungen, das Non-Hodgkin-Lymphom und das Kaposi-Sarkom. Dass das Risiko auf so breiter Basis erhöht wird, ist dagegen neu. Die Entdeckung war möglich, weil eine Universität in Sydney ein großes Transplantatregister Australiens mit den Einträgen in einem Krebsregister abgleichen konnte.
Sie untersuchte dabei die Krebsrate von 29.000 Nierentransplantierten während drei Phasen: Einmal in den 5 Jahren vor der Diagnose eines Nierenversagens, dann während der Zeit der Dialyse und schließlich nach der Transplantation. Schon vor der Diagnose war das Risiko der Nierenkranken leicht erhöht (standardisierte Inzidenzrate, SIR 1,16), unter der Dialyse stieg es weiter an (SIR 1,35), aber erst nach der Transplantation kam es zu einem auffälligen Anstieg (SIR 3,27).
Die nahe liegende Erklärung ist die Immunsuppression, welche die körpereigene Tumorabwehr schwächt. Dies zeigt zum einen, welch große Bedeutung das Immunsystem in der Krebsentstehung hat. Zum anderen stellt sich aber die Frage, welche Faktoren dann die Tumoren auslösen. Interessanterweise werden für 20 der 25 Krebserkrankungen mit einem erhöhten Risiko nach Nierentransplantation Viren als Auslöser diskutiert. Dazu gehören die Hepatitis B- und C-Viren, das humane T-Zell-lymphotrope Virus, das humane Herpesvirus 8, das Epstein-Barr Virus und humane Papillomaviren.
Die Autoren vermuten, dass die Rolle von Viren in der Krebsentstehung größer sein könnte, als bisher angenommen. Interessant sind auch die Ausnahmen. So war die SIR von Brustkrebs und Prostatakrebs nicht erhöht. Andererseits waren Melanome häufiger. Dieser Tumor war bisher nicht mit Viren in Verbindung gebracht worden. Die Ergebnisse der Studie dürften deshalb auch der Grundlagenforschung Impulse geben. Für die Patienten bedeuten sie, dass ein intensiveres Tumorscreening sinnvoll sein könnte. Der Verzicht auf eine Transplantation wäre aber keine Alternative. Denn unter der Dialyse ist die Sterblichkeit signifikant höher als nach einer Organtransplantation.
Magenschonende Rheuma-therapie mit Weidenrinde
Die am häufigsten zur Linderung von entzündlichen und degenerativen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzten Medikamente sind so genannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Sie lindern zwar relativ schnell die Qualen, haben aber eine unangenehme Eigenschaft: Sie schlagen häufig auf den Magen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen konnten, pflanzliche Präparate aus Weidenrinde.
Laut Arzneiverordnungsreport 2005 stellten Deutschlands Ärzte in diesem Jahr 69,2 Millionen Rezepte für ein Schmerzmittel oder ein Antirheumatikum aus, 9,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In den Ausgaben der Krankenkassen schlug das mit 1,903 Milliarden Euro zu Buche. Die Patienten selbst kauften 2005 für weitere 578,6 Millionen Euro rezeptfreie Schmerzmittel in der Apotheke. Die Einnahme dieser Medikamente bringt aber nicht nur Linderung, sondern führt auch zu Problemen wie Sodbrennen, Magenschmerzen oder zu Schädigungen der Magenschleimhaut bis hin zu Magenblutungen.
Pflanzliche Antirheumatika haben solche unerwünschten Effekte nicht. Dass die beiden Extrakte aus Weidenrinde (BNO 1455 und STW 33-I) trotzdem wirksam sind, konnte in klinischen Studien gezeigt werden.
- 469 Patienten mit chronischen rheumatischen Beschwerden des Rückens und der Gelenke wurden acht Wochen lang ausschließlich mit Weidenrindenextrakt behandelt. Jeder zweite Patient berichtete bereits nach vier Wochen über ein Nachlassen seiner Schmerzen. Nach acht Wochen haben 21,1 Prozent der Patienten eine völlige Schmerzfreiheit erreicht.
- Bei weiteren 330 Patienten wurden pflanzliche Arzneimittel in der gleichen Dosis zusätzlich zu einer bestehenden antirheumatischen Therapie verabreicht. Auch bei diesen Patienten hat das Phytopharmakon die Schmerzen statistisch signifikant gelindert und die zuvor bestehenden Einschränkungen der täglichen Aktivitäten deutlich gebessert. Nach acht Wochen waren 5,5 Prozent schmerzfrei.
- In einer weiteren Studie wurden 333 Rheumapatienten vier Wochen lang mit dem Weidenrindeextrakt STW 33-I behandelt. Bei diesen Patienten konnte die deutliche Verringerung der rheumatischen Beschwerden auch anhand von Laborwerten objektiviert werden.
- Schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen sind in keiner der Studien aufgetreten.
Fazit von Prof. Dr. Reinhard Saller, Zürich: "Weidenrindenextrakt ist ein Vielstoffgemisch, dessen einzelne Bestandteile sich synergistisch ergänzen. Als "multi-target drug" entfaltet es antientzündliche, schmerzlindernde und fiebersenkende Effekte."
Israelisches Gesundheits-Ministerium warnt vor Soja
Das israelische Gesundheitsministerium empfiehlt, bei Kleinkindern den Verzehr von Sojaprodukten einzuschränken und bei Säuglingen möglichst ganz zu vermeiden. Erwachsenen wird ebenfalls maßvoller Konsum von Sojaprodukten nahegelegt. Ausgehend von mehreren Tierstudien, häufen sich die Beweise, dass der hohe Phytoöstrogen-Anteil in Soja zu verschiedenen Arten von Krebs sowie bei Männern zu Unfruchtbarkeit führen könnte.
Eine in Belfast, Nordirland, durchgeführte Studie deutet darauf hin, dass Männer, die große Mengen an stark phytoöstrogenhaltigem Soja konsumieren, eine verminderte Spermienqualität haben und dass bei Jungen durch eine zu stark sojahaltige Ernährung die Fortpflanzungsfähigkeit vermindert werden könnte.
Pressemitteilung:
Sanfte Hilfe bei Rheuma!
Nahezu achtzig Millionen Menschen in der Europäischen Union leiden unter rheumatischen Erkrankungen. Dies sind so viele Erkrankte wie die gesamte Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland zählt. Für die Vielzahl der verschiedenen Erkrankungsformen, die als "Rheuma" zusammengefasst werden, gibt es kein allgemein wirksames Arzneimittel. Vorwiegend werden Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen verordnet.
Eine Reihe von naturheilkundlichen Therapien von Heilpraktikern individuell angewandt haben bereits millionenfache Erfolge bewirkt, gab der Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, Peter A. Zizmann, bekannt. Ein Forschungsprojekt der Universität Jena bestätigt den Erfolg ganzheitlicher Methoden. Achtzig Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sich die körperlichen Symptome verbesserten.
Naturheilkundliche Therapien, die entsprechend der Ursache und dem Verlauf der Krankheit eingesetzt werden, können vielen Kranken Hilfe bringen, meinte Zizmann. Selbstheilungskräfte könnten angeregt und viele Beschwerden gelindert oder geheilt werden. Dies könne zu dem durch eine gesündere Lebensweise unterstützt werden.
Akupunktur, Homöopathie aber auch "klassische Naturheilverfahren" wie Kneipp-Therapie könnten gezielt Schmerzzustände beseitigen und zu einem bestmöglichen Gesundheitszustand führen. Da es nach Auskunft des Bundesverbandes für Informationen kein Heilmittel gegen die Volkskrankheit "Rheuma" gibt, verspreche ein individuelles Vorgehen bei der Diagnose und Therapie den größtmöglichen Erfolg.
Pressekontakt: Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V., Maarweg 10, 53123 Bonn,
Tel.: 0228 / 61 10 49, Fax: 0228 / 62 73 59, Internet: www.heilpraktiker.org
Vorsicht bei Weihrauch: unter bestimmten Umständen kann er Krebs verursachen!
Als Weihrauchpräparate werden Arzneimittel bezeichnet, die als Haupt-wirkstoff Trockenextrakt oder Pulver des Weihrauchharzes enthalten.
So wird in der indischen Ayurvedamedizin Weihrauch schon lange als Heilmittel bei rheumatischer Arthritis und juveniler chronischer Arthritis eingesetzt. Auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung wird er auch teilweise in der Therapie anderer Erkrankungen eingesetzt, wobei die medizinische Forschung noch nicht abgeschlossen ist. Als weitere mögliche Indikationen gelten Rheuma, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Allergien, Psoriasis, Asthma und Gehirntumore, die mit Schwellungen verbunden sind. In der Alternativmedizin wird Weihrauch als Alternative zu Cortison angesehen.
Die medizinische Wirkung ist auf die in Weihrauchextrakt vorhandenen Boswelliasäuren zurückzuführen, die entzündungshemmend wirken. Entzündungen werden im Körper durch das Enzym 5-Lipoxygenase ausgelöst, das die Bildung von Leukotrienen aus Arachidonsäure veranlasst. Bei entzündlichen Erkrankungen sind im Körper vermehrt Leukotrienen vorhanden. Die Boswelliasäuren hemmen das Enzym 5-Lipoxygenase und können dadurch chronische Entzündungen lindern.
Auch von Gehirntumoren ist bekannt, dass der Tumor große Mengen von Leukotrienen ausschüttet, die man im Urin nachweisen kann. Diese Leukotriene führen zu einer Entzündung des den Tumor umgebenden Gewebes und durch ein Anschwellen dieses entzündeten Gewebes zu einer Erhöhung des Gehirndrucks, was zu Ausfallserscheinungen der betroffenen Gehirnareale führen kann. Und so wird Weihrauch zur Zeit intensiv auch in der Tumorforschung untersucht.
Aber Vorsicht:
Positive Wirkungen können in allen Fällen nur mit hohen Dosen von Weihrauchextrakt erreicht werden. Die Gabe niedrig dosierter Präparate bewirkt genau das Gegenteil: sie führt zu einer verstärkten Bildung von Leukotrienen und damit zu einer Verstärkung der Entzündung. Für diese unerwartete Wirkung wird eine weitere Wirksubstanz in dem Weihrauchharz, die 3-Oxo-Tirucallsäure, verantwortlich gemacht.
Obwohl Weihrauch bei bestehendem Gehirntumor diesen positiv beeinflussen kann, zeigt eine Studie, daß Weihrauch bei gesunden Menschen genau das Gegenteil bewirken kann: es kann ein Hirntumor entstehen, der dann seinerseits nicht mehr auf das Heilmittel Weihrauch reagiert.
Somit sollte Weihrauch nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden! Für die häusliche Selbstmedikamention ist er nicht geeignet.
Weihnachtsgewürze sind gesund!
Mit der Weihnachtszeit sind auch bestimmte Aromen verbunden, Zimt und Anis sind nur einige davon, die Weihnachtsstimmung in uns hervorrufen.
Darüber hinaus wirken sie sich aber vor allem positiv auf die Gesundheit aus.
Anis hilft den entzündeten Hals zu beruhigen. Als Tee oder mit Kümmel und Fenchel zubereitet wirkt das Gewürz schleimlösend und hustenstillend. Darüber hinaus unterstützt das Gewürz die Verdauung. Als Gewürz sollte es jedoch immer sehr sparsam verwendet werden, da es sehr scharf ist.
Das süßlich-scharfe Kardamom fördert die Verdauung und wirkt krampflösend. In Arabien werden manche Kaffees mit dem Gewürz verfeinert.
Nelken unterstützen ebenfalls die Verdauung. Bei Schmerzen von Kopf und Zahn sind sie darüber hinaus auch hilfreich. Die Knospen wirken außerdem keimtötend. Auch diese sollten auf Grund ihrer Schärfe jedoch sparsam eingesetzt werden.
Zimt hemmt das Wachstum von Bakterien und Hefen, außerdem wird Husten gelindert. Im Magen sorgt das Gewürz für Wärme und beruhigt ihn daher. Außerdem regt es den Verdauungssaft und damit den Appetit an.
Pelargonium Sidoides - ein natürlich wirksamer Infekt-Blocker
Die Wurzel von "Pelargonium Sidoides" eignet sich bei Kindern und Erwachsenen als Alternative zu Antibiotika bei der Behandlung von akuten und chronischen Atemwegserkrankungen.
Es ist nachgewiesen, daß "Pelargonium Sidoides" in der Lage ist, die Ansiedlung von Bakterien an der Schleimhaut der Atemwege zu verhindern, indem er eine Art Schutzfilm über die Zellen zieht. Ebenfalls werden körpereigene Immunzellen mobilisiert und so Bakterien und Viren in der Vermehrung gehemmt.
Studien zu "Pelargonium Sidoides" wurden z.B. am Forschungszentrum Karlsruhe oder am Ludwig-Boltzmann-Institut Graz durchgeführt.
Vorsicht:
In Schwangerschaft und Stillzeit und bei gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder bei erhöhter Bluterneigung darf die Wurzel "Pelargonium Sidoides" nicht angewendet werden.
Europa droht Epidemie mit TBC, das Rote Kreuz fordert Gegenmaßnahmen
Neue Stämme der Tuberkulose sind resistent gegen Medikamente und verbreiten sich in Osteuropa und Mittelasien.
Nach Spezialisten der Welt Gesundheit Organisation (WHO) und weiteren Gesundheitsinstitutionen, die vor TBC warnen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es in Europa zu einer Epidemie kommt wie vor 40. Jahren.
Das Rote Kreuz hat dies als die schlimmste Situation seit dem 2. Weltkrieg bezeichnet und hat EU aufgefordert, Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Durch TBC sterben jährlich 1,7 Millionen Menschen.
Rheuma, Krebs, biologische Krebsabwehr Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern
Eggenfelden Heilpraktiker mit Pflanzenheilkunde, Jitka Lackermeier, Heilpraktiker, Franziska Luibl-Siedlung 16, 84307 Eggenfelden, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern, ganzheitliche Therapie, Pfarrkirchen
Heilpraktiker, Onkologen und Professoren arbeiten Hand in Hand zum Wohle des Patienten:
Die FAKODH führt zusammen, was sich sonst eher mit ideologischen Grundsatzdebatten auseinanderdividiert: Naturheilkunde und Schulmedizin arbeiten gemeinsam für das Wohl der Patienten.
Die beiden, üblicherweise eher zerstrittenen Richtungen der Schulmedizin und der Naturheilkunde bekommen so neben Fachinformationen auch gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Der Heilpraktiker wird zum verlässlichen Partner des Onkologen und der Onkologe erlebt die Naturheilkunde als ein wirkliches Hilfsmittel zusätzlich zu Chemotherapie und OP.
Pfarrkirchen
Mitglied in der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
Eggenfelden Heilpraktiker, Jitka Lackermeier, Franziska Luibl-Siedlung 16, 84307 Eggenfelden, Heilpraktiker, Pflanzenheilkunde, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern
Vetrauen ist die Basis jeder Behandlung!
Den richtigen Heilpraktiker zu finden ist nicht einfach, denn die jeweiligen Therapieangebote in dieser Branche sind sehr unterschiedlich und erstrecken sich im allgemeinen in einem breiten Spektrum von spirituellen Behandlungen bis hin zu schulmedizinischen Ansätzen.
Damit Sie sich ein möglichst genaues Bild von mir machen können, biete Ich Ihnen ein "erstes Kontakt-Gespräch" in meiner Praxis oder gerne auch telefonisch, um mich und meine Therapieansätze kennenzulernen.
Dieses Gespräch bleibt für Sie kostenfrei.
Sie können mich z.B. allgemein zu Ihren Beschwerden und deren Behandlungsmöglichkeiten, Behandlungsabläufen, Behandlungskosten oder allem, was Sie sonst noch interessiert, befragen.
Es beinhaltet allerdings keine konkreten Untersuchungen, Diagnosen oder Therapiemaßnahmen meinerseits.
Haben Sie sich für eine Behandlung bei mir entschieden, können wir in einem zweiten Termin mit den Untersuchungen beginnen.
Gesundheit, Naturheilkunde, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern
Heilpraktiker Eggenfelden, Jitka Lackermeier, Heilpraktikerin, Franziska Luibl-Siedlung 16, 84307 Eggenfelden Rheuma, Rottal-Inn, ganzheitliche Therapie, Pfarrkirchen
Vorbemerkung:
Zur Erstellung einer Diagnose wende ich neben den schulmedizinischen Verfahren wie z.B. diversen Laborwerten (Blutbild, ...) oder EKG auch das Verfahren der Augen-diagnostik seit vielen Jahren an.
Der Begriff "Irisdiagnose" ist etwas mißverständlich, suggeriert er doch, daß nur ein Teil der Augen, nämlich die Iris (=Regenbogenhaut), betrachtet wird. Es liefert aber das ganze Auge Informationen über Funktion, Stoffwechsel und krankhafte Veränderungen.
Methoden der Augendiagnostik:
Die Augen liefern 2 Kategorien von Informationen:
Zum einen Hinweise auf aktuelle Krankheitsprozesse durch veränderte Zeichen und Phänomene der Augen. In diesem Sinne ist die Augendiagnose eine Hinweis- und Hilfsdiagnostik, da sie nur 70 Prozent der möglichen Er-krankungen zeigt.
Andererseits erhält man Erkenntnisse über die gesundheitliche ererbte Grundkonstitution des Patienten, also welchen Risiken er in Zukunft aus-gesetzt sein könnte.
Letztere sind also ein Schlüssel zur ganzheitheitlichen Behandlung des Patienten und für eine sinnvolle Vorsorge ideal. Manche anlagebedingten Risiken des Patienten können allein durch eine gezielte Änderung der Lebensführung oder durch eine spezielle Ernährung verhindert oder hinauszögert werden.
Gesundheit durch Naturheilkunde
Eggenfelden Heilpraktiker Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern, Pflanzenheilkunde, Heilpraktiker, Jitka Lackermeier, Franziska Luibl-Siedlung 16, 84307 Eggenfelden, Rheuma, biologische Krebsabwehr Rottal-Inn, ganzheitliche Therapie, Pfarrkirchen
Mein Weg zur Naturheilkunde
Im Alter von 3 Jahren wurde ich sehr krank, die Ärzte gaben die Hoffnung auf und wussten mir nicht mehr zu helfen.
Meine Eltern gingen nach kurzer Zeit der Ratlosigkeit mit mir zu einer bekannten naturheilkundigen Frau (Frau Kamenická, links im Bild). Sie brachte mich mit ihren Methoden wieder soweit in Ordnung, daß die Ärzte die Möglichkeit sahen, die Behandlung wieder aufzunehmen. Parallel dazu wurde ich von dieser Frau weiterbehandelt, bis ich wieder als gesund gelten konnte.
Wir blieben mit Frau Kamenická weiterhin in Kontakt, ich interessierte mich später selbst für ihre Naturheillehre und begann eine Ausbildung.
Nachdem Frau Kamenická mit 98 Jahren gestorben war, bekam ich alle Ihre Rezepte und wurde von ihren früheren Mitarbeitern in vielen Bereichen nochmals weiter ausgebildet.
Frau Kamenická wird noch heute, auch viele Jahre nach Ihrem Tod, sehr verehrt. Zu jedem Todestag berichten Zeitungs- und Fernsehbeiträge über ihre Heilkunst und Erfolge.
Das Wissen über die Schulmedizin, das ich mir zusätzlich angeeignet habe, ist für mich stets die Basis auch für naturheilkundliche Behandlungsmethoden und Diagnosen.
Um auch nach meinem Umzug nach Deutschland im Heilberuf weiterarbeiten zu können, habe ich hier die Prüfung zur Heilpraktikerin mit Erfolg abgelegt.
Heilpraktiker, Krebs, biologische Krebsabwehr inRottal-Inn, ganzheitliche Therapie, Pfarrkirchen, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern
Was ist Phytotherapie eigentlich genau?
Die von mir hauptsächlich angewandte Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde (griechisch: Phyton = Pflanze) ist eine Heilmethode der Naturmedizin, bei der pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) einsetzt werden.
In der Phytotherapie werden Früchte, Samen, Blätter, Blüten, Stengel, Rinden, Wurzeln, Knollen und auch das Holz als Tee, Säfte, Extrakte, aber auch als Tabletten verwendet.
Den Behandlungsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. So gibt es etwa 3.000 Heilpflanzen, von denen ca. 600 anerkannt und laufend angewendet werden. Die Krankheiten, die mit Phytotherapie behandelt werden, reichen von Magen-Darm-Leiden über Kreislauf-, Atmungs-, Erkältungs-, Nieren-, Blasen-, Kinder-, Frauen- und Augenkrankheiten bis hin zu Krebs und rheumatischen Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems. Es gibt also kaum eine Krankheit, gegen die nicht ein "Kräutlein" gewachsen ist.
Die Phytotherapie gehört zur naturwissenschaftlich begründeten Medizin, denn die Wirkung von pflanzlichen Medikamenten lässt sich mit ganz normalen wissenschaftlichen Methoden überprüfen.
Die moderne Phytotherapie hat ihre Wurzeln in der Volksmedizin, in der die lange Tradition im Umgang mit der heilenden Wirkung von Pflanzen bis heute lebendig geblieben ist. Genau genommen ist Phytotherapie die älteste aller Heilkunden, weil bereits unsere urzeitlichen Vorfahren Verletzungen und Erkrankungen mit Heilpflanzen behandelten.
Über Jahrtausende hinweg führte Versuch und Irrtum zu wichtigen Erkenntnissen über die Wirksamkeit von Pflanzen. Die überlieferten Methoden wurden stetig verfeinert. Daher ist die Phytotherapie ein wichtiger Bestandteil der westlichen Medizin, aber auch aller alten medizinischen Systeme wie etwa der traditionellen chinesischen Medizin, der japanischen KampooMedizin oder dem indischen Ayurveda. Sogar Tiere nützen die Heilkräfte von Pflanzen: So kauen zum Beispiel Schimpansen, die an Durchfall leiden, an bestimmten Pflanzen, die sie normalerweise meiden, um ihre Verdauung wieder in Ordnung zu bringen.
Wichtige Grundsätze der Phytotherapie:
1. Die Wirkung beruht auf bestimmten pflanz-lichen Inhaltsstoffen: diese Wirkstoffe werden vom Körper über Rezeptoren aufgenommen oder führen auf physikalische Weise zu einem Effekt. Damit eine Wirkung eintritt, ist eine Mindestdosis erforderlich, bei Unter-dosierung tritt keine Wirkung auf, bei extremer Überdosierung können uner-wünschte Wirkungen eintreten.
2. Pflanzliche Arzneimittel stellen, auch wenn sie nur aus einer einzigen Pflanze hergestellt werden, immer ein Gemisch aus vielen Inhaltsstoffen dar.
3. Die Qualität der angewendeten Arzneimittel ist mit medizinischen und naturwissenschaftlichen Methoden überprüfbar.
Dies bedeutet, dass auch homöopathische Arzneimittel oder Bach-Blütenpräparate nicht zu den pflanzlichen Arzneimitteln im Sinne der Phytotherapie gehören. Damit will ich aber die mögliche oder tatsächliche Wirkung dieser Methoden oder Substanzen nicht in Abrede stellen.
Weitere Informationen darüber in der Rubrik
Unterschiede zur Homöopathie und Bach-Blütentherapie
Unterschiede zur Homöopathie und Bach-Blütentherapie:
Die Phytotherapie unterscheidet sich von der Homöopathie und der Bach-Blütentherapie in der Konzentration der eingesetzten pflanzlichen Heilmittel.
Bei Homöopathie und Bach-Blütentherapie sind zum Teil die Wirkstoffe vergleichsweise so niedrig dosiert, dass sie sich kaum mehr messen lassen. Sie besitzen zwar mitunter eine gewisse Wirksamkeit, doch ist diese nur durch Beobachtungen und nicht durch Nachweise belegt.
Homöopathie
Nach den Vorstellungen der Homöopathie sollen die verdünnten Pflanzenextrakte eher die Selbstregulationskräfte des Körpers anregen. Dabei kommt dem "Wesen" der Pflanze eine wichtige Bedeutung zu. Die Phytotherapie sieht dagegen die Inhaltsstoffe der Pflanze als direkten Auslöser der Wirkung an. Eine Sichtweise, die sich mit der naturwissen-schaftlich ausgerichteten Schulmedizin deckt. Daher können die Einsatzgebiete einer Heilpflanze in der Phytomedizin und Homöopathie durchaus unterschiedlich sein.
In der Homöopathie nennt man die systematische Verdünnung "Potenzen". Das Problem dabei: Homöopathen verwenden teilweise derart hohe Potenzen, daß im Endprodukt nach den Gesetzen der Physik keinerlei Moleküle der Ausgangssubstanz mehr enthalten sein können. Das eigentliche Medikament beinhaltet nur noch das Verdünnungsmittel. Die Wirkungsweise dieser Therapiemethode ist mit naturwissenschaftlichen Vorstellungen nicht vereinbar. Trotz vieler Studien gibt es bis heute noch keine sicheren wissenschaftlichen Beweise für die Wirkung homöopathischer Potenzen.
Bach-Blütentherapie
Eine ganz eigene Ideologie zur Entstehung und Behandlung von Krankheiten brachte der englische Arzt Edward Bach (1886 - 1936) hervor. Er modifizierte die Ideen der Homöopathie für seine Arbeit. Die eigentlichen Grundkrankheiten sind seiner Meinung nach Stolz, Grausamkeit, Haß, Habgier, Unwissen-heit, Unsicherheit und Egoismus. Er postulierte 38 Seelenzustände, zu deren Behandlung er 38 Blüten fand, die er in potenzierter Form als Blütenmittel einsetzte.
Diese Blütenmittel entstehen folgendermaßen: Die Blüten werden morgens gepflückt und bis zum Verwelken in frischem Quellwasser ausgezogen. Die so gewonnene Flüssigkeit wird mit Cognac oder Brandy (Verhältnis 1:1) konserviert und anschließend, ähnlich der Homöopathie, verdünnt. Es entsteht das Urkonzentrat, die sogenannten "stock bottles". Darin sollen die energetischen und geistigen Kräfte der Pflanzen erhalten bleiben.
Wirkstoffübersicht der Naturheilpflanzen:
Für die vielfältigen Wirkungen von Arzneipflanzen sind nur einige wenige Stoffklassen verantwortlich. Innerhalb dieser Klassen sind oft kleinste Unterschiede in der Struktur dafür verantwortlich, wie die Heilpflanze auf den menschlichen Körper wirkt.
Ätherische Öle
von den ätherischen Ölen haben die Pflanzen ihren charakteristischen Duft. Werden die ätherischen Öle äußerlich angewendet, fördern sie die Durchblutung. Innerlich fördern einige die Produktion von Verdauungssäften (Gewürze), andere werden z.B. durch die Lunge wieder ausgeschieden und regen somit die Bronchialsekretion an (Husten).
Bitterstoffe
Bitterer Geschmack führt zu einer ver-stärkten Produktion von Verdauungs-säften. Hungergefühl stellt sich ein, die Nahrung kann besser verwertet werden.
Gerbstoffe
Gerbstoffe können entzündetes Gewebe oberflächlich gegen Bakterien schützen und so Schleimhautentzündungen und Durchfälle lindern.
Saponine
Saponine haben seifenähnliche Eigen-schaften (sapo = lat. Seife). Abhängig von ihrer Struktur können sie bei Husten, zur Anregung der Nierentätigkeit oder zur Venenstärkung verwendet werden.
Schleimstoffe
Pflanzenschleime legen sich wie eine schützende Schicht über entzündete Schleimhäute. Deshalb werden diese bei Husten oder Erkältung eingesetz, oder aber als milde Abführmittel verwendet.
Flavonoide
Diese gelb gefärbten Stoffe (flavus = lat. gelb) kommen in beinahe allen Pflanzen vor, die Flavonoide von bestimmten Pflanzen werden aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften therapeutisch eingesetzt, z.B. bei Herzschwäche, Leberschäden, Krämpfen oder Krebs.
Pflanzen kombinieren meist mehrere dieser Klassen, die Wirkungen ergänzen einander. So sind z.B. für die verdauungsfördernde Wirkung der Kamillenblüten deren ätherische Öle (entzündungshemmend) und Flavonoide (krampflösend) ausschlaggebend.
Behandlungsformen in der Phytotherapie:
Am häufigsten verwende ich Tees bei meinen Behandlungen. Damit die Kräuter-Arzneien ihre volle Wirkkraft entfalten können, ist die richtige Ernte, Lagerung, Zubereitung und Anwendung von entscheidender Bedeutung:
Tees für die innere Anwendung
Heilkräutertees sollten morgens nüchtern und am Abend vor dem Schlafengehen getrunken werden, zwischendurch eventuell ein bis zwei Stunden nach dem Mittagessen. Die Wirkstoffe können aus dem leeren Magen besser durch die Schleimhäute aufgenommen werden. Hustentees können mit Honig gesüßt werden, die meisten anderen Tees - etwa für den Magen-Darmtrakt - sollten ungesüßt getrunken werden. Kräutertee wird am besten schluckweise und in Ruhe eingenommen.
Aufguss (Infus):
Zarte Pflanzenteile wie Blüten, Blätter und Samen (etwa Kamillenblüten) sowie manche Wurzeln, die ätherische Öle enthalten, werden am besten mit kochendem Wasser übergossen, fünf bis zehn Minuten ziehen gelassen und dann abgeseiht. Damit ätherische Öle nicht verdampfen, empfiehlt es sich, den Tee zuzudecken.
Aufkochung:
Manche Kräuter und Wurzeln (zum Beispiel Eibischwurzel) müssen mit kaltem Wasser übergossen und anschließend aufgekocht werden. Manche Kräuter und die meisten Wurzeln, Rinden und Hölzer - vor allem mit Gerbstoffen und Kieselsäure - sollten etwa 10 bis 15 Minuten lang gekocht und danach abgeseiht werden. Aus harten Pflanzenteilen sind die Wirkstoffe schwerer herauszulösen.
Kaltauszug (Mazeration):
Hitzeempfindliche und gut wasserlösliche Wirkstoffe, wie sie zum Beispiel in Misteltee oder Baldrian enthalten sind, können auch in kaltem Wasser gelöst werden. Dafür werden die Kräuter mindestens 30 Minuten lang eingeweicht. In Kräutern können jedoch Keime enthalten sein, die durch die kalte Zubereitung nicht abgetötet werden. Bei bestimmten Keimen, zum Beispiel den auf Beeren lebenden Hefen, ist das sehr wünschenswert, da sie so zur Regeneration der Darmflora beitragen können.
Gurgellösungen
Zum Gurgeln und Mundspülen wird ungesüßter Kräutertee verwendet. Die reine Gurgelzeit sollte mindestens ein bis fünf Minuten betragen.
Inhalationen
Vier bis sechs Esslöffel der Kräuter werden mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Die aufsteigenden Dämpfe werden eingeatmet, während man den Kopf mit einem Handtuch abdeckt.
Bäder
Für Voll- oder Teilbäder werden größere Mengen Tee hergestellt und dem Badewasser zugefügt beziehungsweise pur zum Baden verletzter Glieder verwendet. Für einen Liter Badeflüssigkeit wird meist ein Esslöffel der Kräuter zubereitet und zehn Minuten ziehen gelassen. Die Badetemperatur sollte zwischen 35 und 40 Grad betragen. Bei ansteigenden Fußbädern zur Durchblutung und Erkältungsabwehr wird die Temperatur langsam erhöht (nicht bei Venenerkrankungen und Herz-Kreislauf-Störungen!).
Waschungen, Umschläge
Bei Hautunreinheiten können in warmen Kräutertee getränkte Mullstücke oder Tücher für Waschungen mit kreisenden Bewegungen verwendet werden.
Augenwaschungen werden von außen nach innen durchgeführt.
Feuchte Verbände und Umschläge sollten einige Stunden lang auf der Haut liegen bleiben und immer wieder frisch mit Kräutertee getränkt werden.
Andere Anwendungsformen
Heilkräuter können auch als Tinkturen (etwa alkoholische Auszüge), Ölauszüge, Salben, Medizinalwein, Kräutersäfte, Pulver, Tropfen oder Dragees verwendet werden. Sie sind fertig in Apotheken erhältlich, können aber oft auch selbst angefertigt werden.
Naturheilkunde
Rottal-Inn
Mitglied in der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
Naturheilkunde, Rottal-Inn, Niederbayern, Bayern
Heilpraktikerin
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